Es grünt so grün
Pflanzenwunder

Ohne Grün ist ein Garten leblos. Pflanzen sind das, was einen Garten ausmacht. Sei es die gekonnte Komposition aus Bäumen, Sträuchern, Solitärstauden und Bodendeckern oder ein besonderes Gehölz als Blickfang. Pflanzen spenden Schatten und Schutz und beruhigen die Seele. Sie füllen den Raum mit Farbe und Duft. Erst durch sie wird Ihr Paradies zu einem Schauspiel der Jahreszeiten. 

Wir malen mit Pflanzen – lebendige, stimmungsvolle Gartenbilder, die Begeisterung wecken. Pflanzen sind das vorherrschende Element im Garten. Sie bringen die Farbe und Struktur, setzen Akzente das ganze Jahr hindurch. Das alles erfordert hohes Fachwissen über den richtigen Standort, Boden- und Lichtverhältnisse, die Anordnung der Pflanzen untereinander- besonders, wenn es ein pflegeleichter Garten sein soll. Die Gärtner von Wandrey fördern Farbenpracht und Blütenduft zu jeder Jahreszeit. Auch „Problemecken“ mit Schatten, Trockenheit oder Wurzeldruck sind für uns kein Problem. Vertrauen Sie auf unser gärtnerisches Wissen.

Auf Wunsch erstellen wir eine Pflanzplanung!


Der Traum vom Baum

Jeder Mann sollte in seinem Leben ein Kind gezeugt, ein Haus gebaut und einen Baum gepflanzt haben, heißt es immer. Wenn man dieses geflügelte Wort in Sachen Selbstverewigung nun weiterdenkt, könnte das Kind nebst der dazugehörigen Mutter irgendwann in das Haus einziehen und der Baum stünde dann im Garten. Eine schöne Vorstellung – zumal Eigenheim und selbst gepflanzter Baum eine gern gewählte Kombination sind. Immerhin symbolisiert der Baum, dass man Wurzeln zu schlagen gedenkt. Doch nicht jeder Baum hat das Talent zum Hausbaum. Oberstes Gebot bei der Wahl des Hausbaums ist: Haus und Baum müssen zueinander passen – und das bezieht sich vor allem auf beider Größe. Hierbei bitte immer auch die Langzeitperspektive im Blick haben, denn, so banal es klingt: Bäume wachsen, Häuser in der Regel nicht. Wer also einen zarten jungen Baum in seinen Vorgarten pflanzt, sollte darüber im Bilde sein, wie er sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickelt. Auch die Ausladung der Krone sollte ins Kalkül mit einbezogen und gegebenenfalls ein regelmäßiger Formschnitt eingeplant werden. 

Große Solitärsträucher

Zu den Gehölzen zählen neben den Bäumen auch die Sträucher. Sie haben keinen Stamm als Hauptachse, sondern sie bilden Stämme aus bodennahen Knospen. Besonders schön gewachsene, größere Exemplare werden auch Solitärsträucher genannt. Sie eignen sich besonders für den Einzelstand, frei von höherer Vegetation rundherum. Mehrstämmige, schirmförmig gezogene Pflanzen wie Felsenbirne oder Feuer-Ahorn sind schon seit längerem Trend in unseren Gärten.

Natürlicher Sichtschutz

Hecke ist nicht gleich Hecke. Eibe oder Liguster, Hainbuche oder Schlehe: Bevor der grüne Sichtschutz angelegt werden kann, müssen Gartenbesitzer einige grundsätzliche Entscheidungen treffen. Soll die Hecke ganzjährig blickdicht, also immergrün, sein, oder darf sie im Spätherbst Blätter abwerfen? Ist eine schnell wachsende Pflanze erwünscht? Hat sie genug Platz für ihre natürliche Ausdehnung? Wie viel Pflege darf sein? Lässt die Bodenbeschaffenheit auch empfindlichere Gehölze zu? 

Vielfalt in Form & Farbe

Alle lieben Blumen. Neben Rosen sind es vor allem die Stauden, die Farbe in den Garten bringen. Im Gegensatz aber zu den stacheligen »Königinnen der Blumen« wachsen sie überall. Nichts ist für sie unmöglich. Es gibt Stauden, die auf sandigen und leicht austrocknenden Böden unermüdlich in voller Sonne blühen, zum Beispiel lilablaue Katzenminze (Nepeta x faassenii), ziegelrote Spornblumen (Centranthus ruber) oder zartgelbe Färberkamille (Anthemis tinctoria). Andere lieben es immer feucht und brauchen viele Nährstoffe, wie die großblättrigen Rodgersien (Rodgersia) oder die Astilben (Astilbe) mit ihren federigen Blütenständen. Nicht alle Stauden sind Sonnenkinder. Wer die richtige Auswahl trifft, kann selbst schattige Plätze im Garten begrünen. Zwar ist die Blütenpracht vieler Schattenstauden eher dezent als prächtig bunt, aber dafür gibt es hier aufregende Blattmuster und -formen zu bestaunen. Wie bei den vielseitigen Hosta. Stauden machen nicht viel Arbeit. Im Gegenteil, wer große Flächen seines Gartens attraktiv bepflanzen will, kann unempfindliche Stauden wie die verschiedenen Storchschnabelarten (Geranium), Frauenmantel (Alchemilla) oder den im Spätsommer blühenden Sonnenhut (Rudbeckia) flächig pflanzen. Da hat noch nicht einmal das Unkraut eine Chance. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wünschen Sie sich einen kunterbunten Blütengarten oder eine edle Farbmischung? Wollen Sie viel Zeit in die Pflege der Stauden investieren, weil Ihnen das Spaß macht? Oder möchten Sie lieber genießen als arbeiten?

Filigrane Freude

Gräser gehören zu den häufigsten Gartenpflanzen – zumindest ganz kurz geschnitten und trittfest als Rasenfläche. Die ungeschoren davon gekommenen Verwandten dürfen seit einem halben Jahrhundert den Ziergarten erobern. Sind Pampasgras und Chinaschilf, Blauschwingel und Morgenstern- Segge heute eine Selbstverständlichkeit für jeden Staudengärtner, war das früher anders. Während englische Gartengestalter und Gartenschriftsteller den zarten Stauden den Einlass in ihre vorbildlichen Gartenanlagen verwehrten, begann in Deutschland der berühmte Staudengärtner Karl Foerster, mit ihnen zu liebäugeln. 1957 erschien sein Buch »Einzug der Gräser und Farne in unsere Gärten«, in dem er Gräser als filigrane Pflanzpartner für großblättrige Stauden besonders empfiehlt. Aus dem Wechselspiel kontrastierender Formen ergeben sich bis heute reizvolle Gartenbilder. 

Toller Frühlingsstart

Die meisten Zwiebelpflanzen, die uns im Frühlingsgarten erfreuen, von Krokus (Crocus) und Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) über Narzissen (Narcissus), Tulpen (Tulipa-Hybriden, Tulipa saxatilis, Tulipa sylvestris), Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum), Puschkinie (Puschkinia scilloides), Traubenhyazinthen (Muscari armeniacum) und Blaustern (Scilla siberica) bis zur Schachbrettblume (Fritillaria meleagris), Lilien (Lilium) und Zierlauch (Allium aflatunense, A. christophii, A. karataviense), stammen aus den Steppen und Bergwäldern Asiens und Südamerikas. Kalte Winter, ein kurzer, regenreicher Frühling und ein langer, trockener Sommer prägen das dortige Klima. Die Zwiebelpflanzen haben sich an die dort herrschenden Klimabedingungen durch eine besonders frühe und kurze Vegetationsperiode und die Ausbildung einer Zwiebel als Wasser- und Energiespeicher an gepasst. Durch die Zwiebelschale geschützt, kann der Spross die Sommertrockenheit überdauern. Wenn der Winter beginnt, sind die Blüten für das kommende Jahr bereits fertig vorgebildet. Da die fleischigen Zwiebeln anfällig für Fäulnispilze sind, ist eine gute Bodenvorbereitung besonders wichtig. Gründliches Lockern des Bodens und das Ein bringen von Sand sorgen dafür, dass über schüssiges Wasser gut abgeleitet wird und die Zwiebelpflanzen auch in unserem Klima lange Jahre gut gedeihen. Die Auswahl der Zwiebelgewächse richtet sich ganz nach der Gesamtgestaltung des Gartens. Bunt und farbenfroh oder Ton in Ton, flächig oder punktuell, als teppichartige Unterpflanzung des naturnah gestalteten Gehölzrandes oder hohe Strukturbildner im Prachtstaudenbeet – die sonnenliebenden Zwiebelpflanzen sind im Zusammenspiel mit früh blühenden Gehölzen und Stauden die Hauptakteure des Frühlingsgartens. Neben verschiedenen sich gut selbst vermehrenden Wildformen steht eine breite Palette an modernen Zuchtformen zur Verfügung. Beim Kauf seltener Wildformen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Zwiebeln nicht aus geschützten Wildbeständen stammen. Da die Blätter der Zwiebelpflanzen bereits kurz nach ihrer Blüte zu welken beginnen, empfiehlt es sich, die Zwiebeln zwischen spät austreibende höhere Stauden zu setzen. Zur Blütezeit können die Zwiebelpflanzen so ihre volle Pracht entfalten, später wird das welkende Laub durch die aufwachsenden Stauden verdeckt.


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